
Biodiesel-Fettsäuren sind Fettsäuren, die als Nebenprodukt bei der Herstellung von Biodiesel während der Aufbereitung von Rohglycerin anfallen – vor allem dann, wenn Öle oder Fette mit einem hohen Anteil freier Fettsäuren verarbeitet werden. Sie bestehen aus langkettigen Carbonsäuren (z. B. Palmitin-, Ölsäure oder Linolsäure) und können je nach Rohstoff variieren.
Biodiesel-Fettsäuren als nachhaltiger Rohstoff für die fortschrittliche Biokraftstoffproduktion
Fettsäuren aus der Biodieselherstellung dienen als Ausgangsrohstoff für die Produktion nachhaltiger/fortschrittlicher Biokraftstoffe. Zunehmend werden dabei Fettsäuren aus Rest- und Abfallstoffen genutzt – z. B. aus Altspeiseöl, tierischen Fetten oder Nebenströmen industrieller Prozesse. Diese sogenannten Abfall-Fettsäuren gelten als besonders nachhaltig, da sie nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen und vorhandene Ressourcen effizient weiter nutzen.
Durch moderne Verfahren wie die Rückveresterung und Hydrierverfahren lassen sich diese Abfall-Fettsäuren in hochwertige Biokraftstoffe umwandeln.